{"id":98,"date":"2019-07-12T15:55:00","date_gmt":"2019-07-12T15:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/climb-lutheran.org\/?p=98"},"modified":"2020-08-11T00:10:43","modified_gmt":"2020-08-11T00:10:43","slug":"%e5%8d%8f%e5%90%8c%e4%b9%a6%ef%bc%88%e5%be%b7%e6%96%87%ef%bc%89%e7%ac%ac%e5%85%ad%e9%83%a8%e5%88%86-%e5%b0%8f%e9%97%ae%e7%ad%94","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/climb-lutheran.org\/?p=98","title":{"rendered":"\u534f\u540c\u4e66\uff08\u5fb7\u6587\uff09\u7b2c\u4e94\u90e8\u5206 \u5c0f\u95ee\u7b54"},"content":{"rendered":"<p>\u300a\u534f\u540c\u4e66\u300b\uff08\u5fb7\u6587\uff09\u76ee\u5f55<br \/>\n<a href=\"https:\/\/climb-lutheran.org\/?p=76\">1.\u300a\u4fe1\u7ecf\u300b Glaubensbekenntnis<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/climb-lutheran.org\/?p=78\">2.\u300a\u5965\u65af\u5821\u4fe1\u6761\u300b Die Augsburgische Konfession<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/climb-lutheran.org\/?p=87\">3.\u300a\u5965\u65af\u5821\u4fe1\u6761\u300b\u7684\u8fa9\u62a4\u8bba Apologia der Konfession<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/climb-lutheran.org\/?p=90\">4.1\u300a\u65bd\u9a6c\u52a0\u767b\u4fe1\u6761\u300bDie Schmalkaldischen Artikel<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/climb-lutheran.org\/?p=93\">4.2\u300a\u8bba\u6559\u7687\u6743\u548c\u9996\u4f4d\u300bVon der Bisch\u00f6fe Gewalt und Jurisdiktion<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/climb-lutheran.org\/?p=98\">5.\u300a\u5c0f\u95ee\u7b54\u300bDer Kleiner Katechismus<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/climb-lutheran.org\/?p=102\">6.\u300a\u5927\u95ee\u7b54\u300bDer Grosse Katechismus<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/climb-lutheran.org\/?p=106\">7.\u300a\u534f\u540c\u5f0f\u300bDie Konkordienformel<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/climb-lutheran.org\/?p=140\">\u62c9\u4e01\u6587\u7248\u7684\u300a\u5c0f\u95ee\u7b54\u300b<\/a><\/p>\n<h2 id=\"opening\">\u5c0f\u95ee\u7b54 Der Kleiner Katechismus<\/h2>\n<p>D. Martini Lutheri<\/p>\n<p><a href=\"#Vorrede\">Vorrede<\/a><br \/>\n<a href=\"#DieZehnGebote\">Die Zehn Gebote<\/a><br \/>\n<a href=\"#DasGlaubensbekenntnis\">Das Glaubensbekenntnis<\/a><br \/>\n<a href=\"#DasVaterunser\">Das Vaterunser<\/a><br \/>\n<a href=\"#DasSakramentderHeiligenTaufe\">Das Sakrament der Heiligen Taufe<\/a><br \/>\n<a href=\"#VomAmtderSchl\u00fcsselundvonderBeichte\">Vom Amt der Schl\u00fcssel und von der Beichte<\/a><br \/>\n<a href=\"#DasSakramentdesAltars\">Das Sakrament des Altars<\/a><br \/>\n<a href=\"#Gebete\">Gebete<\/a><br \/>\n<a href=\"#Haustafel\">Haustafel<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#opening\">\u56de\u5230\u9875\u9996 zur\u00fcck zum anfang der seite<\/a><\/p>\n<p id=\"Vorrede\"><\/a><br \/>\nVorrede<\/p>\n<p>Martin Luther allen treuen, frommen Pfarrern und Predigern Gnade, Barmherzigkeit und Frieden in Christus Jesus, unserm Herrn!<\/p>\n<p>Diesen Katechismus oder christliche Lehre in eine solche kleine, schlichte, einfache Form zu bringen, hat mich die klagenswerte elende Not gezwungen und gedrungen, die ich neulich erfahren habe, als ich auch Visitator war. Hilf, lieber Gott, wieviel Jammer habe ich da gesehen! Der ungelehrte Mann wei\u00df doch gar nichts von der christlichen Lehre, besonders auf den D\u00f6rfern, und viele Pfarrer sind sehr ungeschickt und unt\u00fcchtig zu lehren. Und doch wollen sie alle Christen sein, getauft sein und die heiligen Sakramente genie\u00dfen, obwohl sie weder das Vaterunser noch das Glaubensbekenntnis oder die Zehn Gebote kennen, sondern sie leben dahin wie das liebe Vieh und wie unvern\u00fcnftige S\u00e4ue. Und jetzt, wo das Evangelium hingekommen ist, da haben sie fein gelernt, alle Freiheit meisterhaft zu mi\u00dfbrauchen!<\/p>\n<p>O ihr Bisch\u00f6fe! Wie wollt ihr es vor Christus verantworten, da\u00df ihr das Volk so sch\u00e4ndlich habt dahingehen lassen und euer Amt nicht einen Augenblick verwaltet? Da\u00df euch daf\u00fcr nicht alles Ungl\u00fcck treffe! Ihr verbietet den Kelch beim Abendmahl und legt Wert auf eure Menschengesetze, fragt aber nicht danach, ob sie das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis, die Zehn Gebote oder irgendein Gotteswort kennen. Ach und Weh \u00fcber euren Hals f\u00fcr ewig! Darum bitte ich um Gottes willen euch alle, meine lieben Herrn und Br\u00fcder, die ihr Pfarrer und Prediger seid: Nehmt euch eures Amtes von Herzen an und erbarmt euch \u00fcber euer Volk, das euch anbefohlen ist, und helft uns, den Katechismus unter die Leute, besonders unter die Jugend zu bringen. Wer es nicht besser vermag, der nehme diese Hauptst\u00fcck und Form vor sich und halte sie! dem Volk vor, Wort f\u00fcr Wort, und zwar so:<\/p>\n<p>1. Der Prediger h\u00fcte sich vor allen Dingen vor verschiedenen und unterschiedlich gestalteten Texten und Formen der Zehn Gebote, des Glaubensbekenntnisses, des Vaterunsers, der Sakramente usw.; er meide sie und nehme statt dessen eine Form, bei der er bleibe und dieselbe immer treibe, ein Jahr wie das andere. Denn das junge und einfache Volk mu\u00df man mit einem bestimmten Text und einer Form lehren. Sonst werden sie zu leicht irre, wenn man heute so und ein Jahr sp\u00e4ter anders lehrt, als wollte man&#8217;s verbessern, und wird dabei alle M\u00fche und Arbeit vergeblich.<\/p>\n<p>Das haben die lieben V\u00e4ter auch wohl gesehen, die das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis, die Zehn Gebote alle in einer Weise gebraucht haben. Darum sollen wir auch bei dem jungen und einfachen Volk diese St\u00fccke so lehren, da\u00df wir nicht eine Silbe ver\u00e4ndern oder ein Jahr etwas anderes als das n\u00e4chste vorhalten oder vorsprechen. Darum w\u00e4hle dir, welche Form du willst und dabei bleibe ewiglich. Wenn du aber bei den Gelehrten und Verst\u00e4ndigen predigst, so kannst du deine Kunst beweisen und diese St\u00fccke so vielgestaltig machen und so meisterhaft darstellen, wie du kannst. Aber bei dem jungen Volk bleibe bei einer festen, ewigen Form und Weise. Lehre sie f\u00fcr das allererste folgende St\u00fccke: die Zehn Gebote, das Glaubensbekenntnis, das Vaterunser usw., nach dem Text, Wort f\u00fcr Wort, da\u00df sie es auch so nachsprechen k\u00f6nnen und auswendig lernen.<\/p>\n<p>Denen aber, die es nicht lernen wollen, sage man, wie sie dadurch Christus verleugnen und keine Christen sind. Sie sollen auch nicht zum Sakrament zugelassen werden! Kein Kind als Paten zur Taufe tragen, auch kein St\u00fcck der christlichen Freiheit gebrauchen, sondern einfach dem Papst und seinen Beamten, dazu dem Teufel selbst \u00fcberlassen bleiben. Dazu sollen ihnen die Eltern und Hausherren Essen und Trinken versagen und ihnen klarmachen, da\u00df der F\u00fcrst solche leichtfertigen Leute aus dem Lande jagen wird.<\/p>\n<p>Denn obwohl man niemanden zum Glauben zwingen kann, so soll man doch die Menge dazu anhalten und treiben da\u00df sie wei\u00df, was recht und unrecht ist bei denen, bei welchen sie wohnen, ihren Unterhalt verdienen und leben wollen Denn wer in einer Stadt wohnen will, der soll das Stadtrecht kennen und einhalten, dessen Nutznie\u00dfer er sein will, ganz gleichg\u00fcltig, ob er glaubt oder im Herzen ungl\u00e4ubig und b\u00f6se ist.<\/p>\n<p>2. Wenn sie den Text gut k\u00f6nnen, so lehre sie danach auch den Sinn, da\u00df sie wissen, was es bedeutet. Und nimm dir dazu wieder die Weise dieser Hauptst\u00fccke vor oder sonst eine kurze gleichf\u00f6rmige Weise, welche du willst. Bleibe dabei und ver\u00e4ndere sie in keiner Silbe, wie oben vom Text gesagt ist. Nimm dir dazu Zeit. Denn es ist nicht n\u00f6tig, da\u00df du alle St\u00fccke auf einmal vornimmst, sondern eines nach dem anderen. Wenn sie das erste Gebot richtig verstehen, dann nimm das zweite vor und so weiter. Sonst werden sie \u00fcbersch\u00fcttet und behalten keines gut.<\/p>\n<p>3. Wenn du sie nun diesen kurzen Katechismus gelehrt hast, dann nimm dir den gro\u00dfen Katechismus und gib ihnen auch reicheres und weiteres Verst\u00e4ndnis. Stelle dabei jedes Gebot, jede Bitte jedes St\u00fcck heraus mit seinen verschiedenen Werken, Nutzen, Zweck, Gefahr und Schaden wie du solches reichlich in vielen B\u00fcchern findest. Insbesondere treibe das Gebot und St\u00fcck am meisten, das bei deinem Volk am meisten Not bereitet. Zum Beispiel: Das 7. Gebot, vom Stehlen, mu\u00dft du bei Handwerkern, H\u00e4ndlern, ja auch bei Bauern und Gehilfen kr\u00e4ftig treiben, denn bei diesen Leuten gibt es viel Veruntreuung und Diebstahl. Oder: Das 4. Gebot mu\u00dft du bei den Kindern und bei dem einfachen Mann gut treiben, da\u00df sie still, treu, gehorsam, friedfertig sind. Auch sollst du viele Beispiele aus der Schrift anf\u00fchren, wo Gott solche Leute gestraft oder gesegnet hat. Insbesondere ermahne an dieser Stelle auch die Obrigkeit und die Eltern ernstlich, da\u00df sie gut regieren und die Kinder zur Schule schicken. Zeige ihnen, da\u00df sie solches zu tun schuldig sind. und wenn sie es nicht tun. welche verfluchte S\u00fcnde das ist. Denn sie st\u00fcrzen und verw\u00fcsten damit Gottes und der Welt Reich als die \u00e4rgsten Feinde Gottes und der Menschen. Streiche heraus, was f\u00fcr einen gr\u00e4\u00dflichen Schaden sie anrichten, wenn sie nicht helfen, Kinder zu Pfarrern, Predigern, Schreibern usw. ausbilden zu lassen, da\u00df Gott sie deshalb schrecklich strafen wird. Denn es ist jetzt n\u00f6tig, davon zu predigen weil die Eltern und die Obrigkeit hierin so viel s\u00fcndigen, da\u00df es nicht zu sagen ist. Der Teufel f\u00fchrt Schlimmes damit im Sinne. <\/p>\n<p>4. Weil nun die Tyrannei des Papstes abgetan ist, so wollen sie nicht mehr zum Sakrament gehen und verachten es. Hier ist es n\u00f6tig zu treiben, doch mit folgendem Verst\u00e4ndnis: Wir sollen niemanden zum Glauben oder zum Sakrament zwingen, auch kein Gesetz, noch Zeit, noch St\u00e4tte bestimmen. Aber wir wollen so predigen, da\u00df sie sich selbst, ohne unser Gesetz, dr\u00e4ngen und geradezu uns Pfarrer zwingen, ihnen das Sakrament zu reichen. Das tut man, indem man ihnen sagt: Wer das Sakrament nicht sucht oder begehrt wenigstens etwa viermal im Jahr, bei dem ist zu bef\u00fcrchten, da\u00df er das Sakrament verachtet und kein Christ ist. Genauso wie der kein Christ ist, der das Evangelium nicht glaubt oder nicht h\u00f6rt. Denn Christus spricht nicht: Solches lasset! oder: Solches verachtet!, sondern: &#8220;Solches tut, so oft ihr&#8217;s trinkt&#8221; usw. (1Kor 11,25). Er will es wirklich getan und durchaus nicht unterlassen und verachtet haben. &#8220;Solches tut&#8221;, spricht er.<\/p>\n<p>Wenn aber jemand das Sakrament nicht hoch achtet, dann ist das ein Zeichen daf\u00fcr, da\u00df er keine S\u00fcnde, kein Fleisch, keinen Teufel, keine Welt, keinen Tod, keine Gefahr, keine H\u00f6lle kennt. Das hei\u00dft: Er glaubt keines davon, obwohl er bis \u00fcber die Ohren darin steckt und zweifach dem Teufel verfallen ist. Andererseits bedarf er auch keiner Gnade, keines Lebens, Paradieses, Himmelreiches, Christus, Gottes, noch irgend etwas Guten. Denn wenn er glaubte, da\u00df er so viel B\u00f6ses an sich h\u00e4tte und so viel Gutes n\u00f6tig h\u00e4tte, so wurde er das Sakrament nicht so ungebraucht lassen, in dem solchem \u00dcbel abgeholfen und so viel Gutes gegeben wird. Man brauchte ihn auch mit keinem Gesetz zum Sakrament zu zwingen, sondern er w\u00fcrde selber gelaufen und gerannt kommen, sich selbst zwingen und dich treiben, da\u00df du ihm das Sakrament geben m\u00fc\u00dftest.<\/p>\n<p>Darum darfst du hier kein Gesetz aufstellen wie der Papst. Stelle gr\u00fcndlich heraus den Nutzen und Schaden, die Notwendigkeit und den Zweck, die Gefahr und das Heil in diesem Sakrament, dann werden sie gewi\u00df selbst kommen ohne dein Zwingen. Kommen sie aber nicht so la\u00df sie gehen und sage ihnen, da\u00df sie des Teufels sind, da sie ihre gro\u00dfe Not und Gottes gn\u00e4dige Hilfe nicht achten noch f\u00fchlen. Wenn du aber solches nicht treibst oder machst ein Gesetz oder Gift daraus, so ist es deine Schuld, da\u00df sie das Sakrament verachten. Wie sollten sie auch nicht faul sein, wenn du schl\u00e4fst oder schweigst?<\/p>\n<p>Darum sieh darauf, Pfarrer und Prediger, unser Amt ist nun anders geworden, als es unter dem Papst war. Es ist jetzt ernst und heilsam geworden. Darum bringt es nun viel mehr M\u00fche und Arbeit, Gefahr und Anfechtung, dazu wenig Lohn und Dank in der Welt. Christus aber will selbst unser Lohn sein, wenn wir in Treue arbeiten. Dazu helfe uns der Vater aller Gnade! Dem sei Lob und Dank in Ewigkeit durch Christus, unsern Herrn. Amen. <\/p>\n<p><a href=\"#opening\">\u56de\u5230\u9875\u9996 zur\u00fcck zum anfang der seite<\/a><\/p>\n<p id=\"DieZehnGebote\"><\/a><br \/>\n1. Hauptst\u00fcck: Die Zehn Gebote<\/p>\n<p>1. Gebot<br \/>\nIch bin der HERR, dein Gott. Du sollst nicht andere G\u00f6tter haben neben mir.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Wir sollen Gott \u00fcber alle Dinge f\u00fcrchten, lieben und vertrauen.<\/p>\n<p>2. Gebot<br \/>\nDu sollst den Namen des Herrn, deines Gottes nicht unn\u00fctz gebrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mi\u00dfbraucht.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Wir sollen Gott f\u00fcrchten und lieben, da\u00df wir bei seinem Namen nicht fluchen, schw\u00f6ren, zaubern, l\u00fcgen oder tr\u00fcgen, sondern denselben in allen N\u00f6ten anrufen, beten, loben und danken.<\/p>\n<p>3. Gebot<br \/>\nDu sollst den Feiertag heiligen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Wir sollen Gott f\u00fcrchten und lieben, da\u00df wir die Predigt und sein Wort nicht verachten, sondern dasselbe heilig halten, gerne h\u00f6ren und lernen.<\/p>\n<p>4. Gebot<br \/>\nDu sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf da\u00df dir&#8217;s wohl gehe und du lange lebest auf Erden.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Wir sollen Gott f\u00fcrchten und lieben, da\u00df wir unsere Eltern und Herren nicht verachten noch erz\u00fcrnen, sondern sie in Ehren halten, ihnen dienen, gehorchen, sie lieb und wert haben. <\/p>\n<p>5. Gebot<br \/>\nDu sollst nicht t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Wir sollen Gott f\u00fcrchten und lieben, da\u00df wir unserm N\u00e4chsten an seinem Leibe keinen Schaden noch Leid tun, sondern ihm helfen und f\u00f6rdern in allen Lebensn\u00f6ten.<\/p>\n<p>6. Gebot<br \/>\nDu sollst nicht ehebrechen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Wir sollen Gott f\u00fcrchten und lieben, da\u00df wir keusch und zuchtvoll leben in Worten und Werken und in der Ehe einander lieben und ehren.<\/p>\n<p>7. Gebot<br \/>\nDu sollst nicht stehlen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Wir sollen Gott f\u00fcrchten und lieben, da\u00df wir unsers N\u00e4chsten Geld oder Gut nicht nehmen noch mit falscher Ware oder Handel an uns bringen, sondern ihm sein Gut und Nahrung bessern und beh\u00fcten helfen.<\/p>\n<p>8. Gebot<br \/>\nDu sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen N\u00e4chsten.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Wir sollen Gott f\u00fcrchten und lieben, da\u00df wir unsern N\u00e4chsten nicht aus Falschheit bel\u00fcgen, verraten, verleumden oder hinter seinem R\u00fccken reden, sondern sollen ihn entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren.<\/p>\n<p>9. Gebot<br \/>\nDu sollst nicht begehren deines N\u00e4chsten Haus.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Wir sollen Gott f\u00fcrchten und lieben, da\u00df wir unserm N\u00e4chsten nicht mit List nach seinem Erbe oder Hause trachten, noch mit einem Anschein von Recht an uns bringen, sondern ihm dasselbe zu behalten f\u00f6rderlich und dienlich sein. <\/p>\n<p>10. Gebot<br \/>\nDu sollst nicht begehren deines N\u00e4chsten Frau, Knecht, Magd, Vieh oder alles, was sein ist.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Wir sollen Gott f\u00fcrchten und lieben, da\u00df wir unsers N\u00e4chsten Frau, Gehilfen oder Vieh nicht ausspannen, abwerben oder abspenstig machen, sondern dieselben anhalten, da\u00df sie bleiben und tun, was sie schuldig sind.<\/p>\n<p>Schlu\u00df der Gebote<br \/>\nWas sagt nun Gott von diesen Geboten allen?<\/p>\n<p>Er sagt: Ich, der Herr, dein Gott, bin ein starker, eifernder Gott, der an denen, die mich hassen, die S\u00fcnde der V\u00e4ter heimsucht bis zu den Kindern im dritten und vierten Glied ; aber denen, die mich lieben und meine Gebote halten, tue ich wohl bis in tausend Glied.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Gott droht zu strafen alle, die diese Gebote \u00fcbertreten; darum sollen wir uns f\u00fcrchten vor seinem Zorn und nicht gegen diese Gebote tun. Er verhei\u00dft aber Gnade und alles Gute allen, die diese Gebote halten. Darum sollen wir ihn auch lieben und vertrauen und gerne tun nach seinen Geboten. <\/p>\n<p><a href=\"#opening\">\u56de\u5230\u9875\u9996 zur\u00fcck zum anfang der seite<\/a><\/p>\n<p id=\"DasGlaubensbekenntnis\"><\/a><\/p>\n<p>2. Hauptst\u00fcck: Das Glaubensbekenntnis<\/p>\n<p>1. Artikel: Die Sch\u00f6pfung<br \/>\nIch glaube an Gott den Vater, den Allm\u00e4chtigen, Sch\u00f6pfer Himmels und der Erden.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Ich glaube, da\u00df mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen , mir Leib und Seele, Augen, Ohren und alle Glieder, Vernunft und alle Sinne gegeben hat und noch erh\u00e4lt; dazu Kleider und Schuh, Essen und Trinken, Haus und Hof, Frau und Kind, Acker, Vieh und alle G\u00fcter; mit allem, was not tut f\u00fcr Leib und Leben, mich reichlich und t\u00e4glich versorget, in allen Gefahren beschirmt und vor allem \u00dcbel beh\u00fctet und bewahrt; und das alles aus lauter v\u00e4terlicher, g\u00f6ttlicher G\u00fcte und Barmherzigkeit, ohne alle mein Verdienst und W\u00fcrdigkeit. F\u00fcr das alles ich ihm zu danken, zu loben, zu dienen und gehorsam zu sein schuldig bin. Das ist gewi\u00dflich wahr.<\/p>\n<p>2. Artikel: Die Erl\u00f6sung<br \/>\nUnd [ich glaube] an Jesus Christus, Gottes eingebornen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuziget, gestorben und begraben; niedergefahren zur H\u00f6lle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes, des allm\u00e4chtigen Vaters, von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Ich glaube, da\u00df Jesus Christus, wahrhaftiger Gott, vom Vater in Ewigkeit geboren, und auch wahrhaftiger Mensch, von der Jungfrau Maria geboren, sei mein Herr, der mich verlornen und verdammten Menschen erl\u00f6st hat, erworben und gewonnen von allen S\u00fcnden, vom Tod und von der Gewalt des Teufels, nicht mit Gold oder Silber, sondern mit seinem heiligen, teuren Blut und mit seinem unschuldigen Leiden und Sterben; damit ich sein eigen sei und in seinem Reich unter ihm lebe und ihm diene in ewiger Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit, gleichwie er ist auferstanden vom Tode, lebet und regieret in Ewigkeit. Das ist gewi\u00dflich wahr. <\/p>\n<p>3. Artikel: Die Heiligung<br \/>\nIch glaube an den Heiligen Geist, eine heilige, christliche Kirche: die Gemeinde der Heiligen; Vergebung der S\u00fcnden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Ich glaube, da\u00df ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesus Christus, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann; sondern der Heilige Geist hat mich durch das Evangelium berufen, mit seinen Gaben erleuchtet, im rechten Glauben geheiligt und erhalten; gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden beruft, sammelt, erleuchtet, heiligt und bei Jesus Christus erh\u00e4lt im rechten, einigen Glauben; in welcher Christenheit er mir und allen Gl\u00e4ubigen t\u00e4glich alle S\u00fcnden reichlich vergibt und am J\u00fcngsten Tage mich und alle Toten auferwecken wird und mir samt allen Gl\u00e4ubigen in Christus ein ewiges Leben geben wird. Das ist gewi\u00dflich wahr.<\/p>\n<p><a href=\"#opening\">\u56de\u5230\u9875\u9996 zur\u00fcck zum anfang der seite<\/a><\/p>\n<p id=\"DasVaterunser\"><\/a><\/p>\n<p>3. Hauptst\u00fcck: Das Vaterunser<\/p>\n<p>Die Anrede: Vater unser im Himmel.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Gott will uns damit locken , da\u00df wir glauben sollen, er sei unser rechter Vater und wir seine rechten Kinder, damit wir getrost und mit aller Zuversicht ihn bitten sollen, wie die lieben Kinder ihren lieben Vater.<\/p>\n<p>1. Bitte<br \/>\nGeheiligt werde dein Name.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Gottes Name ist zwar an sich selbst heilig; aber wir bitten in diesem Gebet, da\u00df er auch bei uns heilig werde.<\/p>\n<p>Wie geschieht das?<\/p>\n<p>Wo das Wort Gottes lauter und rein gelehrt wird und wir auch heilig als die Kinder Gottes danach leben. Dazu hilf uns, lieber Vater im Himmel! Wer aber anders lehrt und lebt, als das Wort Gottes lehrt, der entheiligt unter uns den Namen Gottes. Davor beh\u00fcte uns, lieber himmlischer Vater!<\/p>\n<p>2. Bitte<br \/>\nDein Reich komme.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Gottes Reich kommt zwar ohne unser Gebet von sich selbst, aber wir bitten in diesem Gebet, da\u00df es auch zu uns komme.<\/p>\n<p>Wie geschieht das?<\/p>\n<p>Wenn der himmlische Vater uns seinen Heiligen Geist gibt, da\u00df wir seinem heiligen Wort durch seine Gnade glauben und danach leben, hier zeitlich und dort ewiglich.<\/p>\n<p>3. Bitte<br \/>\nDein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Gottes guter, gn\u00e4diger Wille geschieht zwar ohne unser Gebet; aber wir bitten in diesem Gebet, da\u00df er auch bei uns geschehe.<\/p>\n<p>Wie geschieht das?<\/p>\n<p>Wenn Gott allen b\u00f6sen Rat und Willen bricht und hindert, die uns den Namen Gottes nicht heiligen und sein Reich nicht kommen lassen wollen, wie es ist des Teufels, der Welt und unsers Fleisches Wille, sondern st\u00e4rkt und beh\u00e4lt uns fest in seinem Wort und Glauben bis an unser Ende. Das ist sein gn\u00e4diger, guter Wille. <\/p>\n<p>4. Bitte<br \/>\nUnser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Gott gibt t\u00e4gliches Brot, zwar auch ohne unsere Bitte, allen b\u00f6sen Menschen; aber wir bitten in diesem Gebet, da\u00df er&#8217;s uns erkennen lasse und mit Danksagung empfangen unser t\u00e4gliches Brot.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft denn \u2018t\u00e4gliches Brot\u2019?<\/p>\n<p>Alles, was not tut f\u00fcr Leib und Leben, wie Essen, Trinken, Kleider, Schuh, Haus, Hof, Acker, Vieh, Geld, Gut, fromme Eheleute, fromme Kinder, fromme Gehilfen, fromme und treue Oberherren , gute Regierung, gutes Wetter, Friede, Gesundheit, Zucht , Ehre, gute Freunde, treue Nachbarn und dergleichen.<\/p>\n<p>5. Bitte<br \/>\nUnd vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Wir bitten in diesem Gebet, da\u00df der Vater im Himmel nicht ansehen wolle unsere S\u00fcnden und um ihretwillen solche Bitten nicht versagen ; denn wir sind nichts von dem wert, was wir bitten, haben&#8217;s auch nicht verdient; sondern er wolle es uns alles aus Gnaden geben, weil wir t\u00e4glich viel s\u00fcndigen und nichts als Strafe verdienen. So wollen wir wiederum auch herzlich vergeben und gerne wohltun denen, die sich an uns vers\u00fcndigen.<\/p>\n<p>6. Bitte<br \/>\nUnd f\u00fchre uns nicht in Versuchung.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Gott versucht zwar niemand, aber wir bitten in diesem Gebet, da\u00df uns Gott wolle beh\u00fcten und erhalten, damit uns der Teufel, die Welt und unser Fleisch nicht betr\u00fcge und verf\u00fchre in Mi\u00dfglauben , Verzweiflung und andere gro\u00dfe Schande und Laster ; und wenn wir damit angefochten w\u00fcrden, da\u00df wir doch endlich gewinnen und den Sieg behalten.<\/p>\n<p>7. Bitte<br \/>\nSondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Wir bitten in diesem Gebet zusammenfassend, da\u00df uns der Vater im Himmel vom B\u00f6sen und allem \u00dcbel an Leib und Seele, Gut und Ehre erl\u00f6se und zuletzt, wenn unser St\u00fcndlein kommt, ein seliges Ende beschere und mit Gnaden von diesem Jammertal zu sich nehme in den Himmel.<\/p>\n<p>Der Schlu\u00df<br \/>\nDenn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft \u2018Amen\u2019?<\/p>\n<p>Da\u00df ich soll gewi\u00df sein, solche Bitten sind dem Vater im Himmel angenehm und schon erh\u00f6ret; denn er selbst hat uns geboten, so zu beten und verhei\u00dfen, da\u00df er uns wolle erh\u00f6ren. Amen, Amen, das hei\u00dft: Ja, ja, es soll so geschehen. <\/p>\n<p><a href=\"#opening\">\u56de\u5230\u9875\u9996 zur\u00fcck zum anfang der seite\/a><\/p>\n<p id=\"DasSakramentderHeiligenTaufe\"><\/a><br \/>\n4. Hauptst\u00fcck: Das Sakrament der Heiligen Taufe<\/p>\n<p>1. Was ist die Taufe?<\/p>\n<p>Die Taufe ist nicht allein schlicht Wasser, sondern sie ist das Wasser in Gottes Gebot gefa\u00dft und mit Gottes Wort verbunden.<\/p>\n<p>Welches ist denn dies Wort Gottes?<\/p>\n<p>Unser Herr Christus spricht bei Matth\u00e4us im letzten Kapitel: &#8220;Gehet hin und machet zu J\u00fcngern alle V\u00f6lker: Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.&#8221; (Mt 28,19f).<\/p>\n<p>2. Was gibt oder n\u00fctzt die Taufe?<\/p>\n<p>Sie wirkt Vergebung der S\u00fcnden, erl\u00f6st vom Tod und Teufel und gibt die ewige Seligkeit allen, die es glauben, wie die Worte und Verhei\u00dfungen Gottes lauten.<\/p>\n<p>Welches sind diese Worte und Verhei\u00dfungen Gottes?<\/p>\n<p>Da unser Herr Christus spricht bei Markus im letzten Kapitel: &#8220;Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.&#8221; (Mk 16,16).<\/p>\n<p>3. Wie kann Wasser solche gro\u00dfen Dinge tun?<\/p>\n<p>Wasser tut&#8217;s freilich nicht, sondern das Wort Gottes, das mit und bei dem Wasser ist, und der Glaube, der diesem Wort Gottes im Wasser traut. Denn ohne Gottes Wort ist das Wasser schlicht Wasser und keine Taufe; aber mit dem Worte Gottes ist es eine Taufe, das hei\u00dft, ein gnadenreiches Wasser des Lebens und ein Bad der neuen Geburt im Heiligen Geist, wie Paulus sagt zu Titus im dritten Kapitel: &#8220;Gott macht uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geistes, den er ausgegossen hat \u00fcber uns reichlich durch Jesus Christus, unsern Heiland, damit wir durch dessen Gnade gerecht seien und Erben des ewigen Lebens nach der Hoffnung. Das ist gewi\u00dflich wahr.\u201c (Tit 3,5-8).<\/p>\n<p>4. Was bedeutet denn dies Wassertaufen?<\/p>\n<p>Es bedeutet, da\u00df der alte Adam in uns durch t\u00e4gliche Reue und Bu\u00dfe soll ers\u00e4uft werden und sterben mit allen S\u00fcnden und b\u00f6sen L\u00fcsten, und wiederum t\u00e4glich herauskommen und auferstehen ein neuer Mensch, der in Gerechtigkeit und Reinheit vor Gott ewig lebe.<\/p>\n<p>Wo steht das geschrieben?<\/p>\n<p>Der Apostel Paulus spricht zu den R\u00f6mern im sechsten Kapitel: &#8220;Wir sind mit Christus durch die Taufe begraben in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.&#8221;<\/p>\n<p><a href=\"#opening\">\u56de\u5230\u9875\u9996 zur\u00fcck zum anfang der seite<\/a><\/p>\n<p id=\"VomAmtderSchl\u00fcsselundvonderBeichte\"><\/a><br \/>\n5. Hauptst\u00fcck:<br \/>\nVom Amt der Schl\u00fcssel und von der Beichte<\/p>\n<p>1. Was ist das Amt der Schl\u00fcssel?<\/p>\n<p>Das Amt der Schl\u00fcssel ist die besondere Vollmacht, die Christus seiner Kirche auf Erden gegeben hat, den bu\u00dffertigen S\u00fcndern die S\u00fcnde zu vergeben, den unbu\u00dffertigen aber die S\u00fcnde zu behalten, solange sie nicht Bu\u00dfe tun.<\/p>\n<p>Wo steht das geschrieben?<\/p>\n<p>Unser Herr Jesus Christus zu Petrus: &#8220;Ich will dir die Schl\u00fcssel des Himmelreichs geben: Alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein; und alles, was du auf Erden l\u00f6sen wirst, soll auch im Himmel gel\u00f6st sein.&#8221; (Mt 16,19). Ebenso spricht der Herr zu allen J\u00fcngern: &#8220;Nehmt hin den Heiligen Geist! Welchen ihr die S\u00fcnden erla\u00dft, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.&#8221; (Joh 20,22f).<\/p>\n<p>Was glaubst du bei diesen Worten?<\/p>\n<p>Ich glaube: Was die berufenen Diener Christi aus seinem g\u00f6ttlichen Befehl mit uns handeln &#8211; auch dann, wenn sie die \u00f6ffentlichen und unbu\u00dffertigen S\u00fcnder von der christlichen Gemeinde ausschlie\u00dfen und die, die ihre S\u00fcnde bereuen und sich bessern wollen, wieder lossprechen-, das ist ebenso kr\u00e4ftig und gewi\u00df auch im Himmel, als handelte unser lieber Herr Christus selber an uns.<\/p>\n<p>2. Was ist die Beichte?<\/p>\n<p>Die Beichte besteht aus zwei St\u00fccken: das erste, da\u00df man seine S\u00fcnden bekenne, das zweite, da\u00df man die Absolution oder Vergebung vom Beichtvater empfange als von Gott selbst, und ja nicht daran zweifle, sondern fest glaube, da\u00df die S\u00fcnden dadurch vergeben sind vor Gott im Himmel.<\/p>\n<p>Welche S\u00fcnden soll man beichten?<\/p>\n<p>Vor Gott soll man sich aller S\u00fcnden schuldig geben , auch die wir nicht erkennen, wie wir im Vaterunser tun; aber vor dem Beichtvater sollen wir allein die S\u00fcnden bekennen, die wir wissen und f\u00fchlen im Herzen. <\/p>\n<p>Welche sind das?<\/p>\n<p>Da sieh deinen Stand an nach den Zehn Geboten, ob du Vater, Mutter, Sohn, Tochter bist; in welchem Beruf und Dienst du stehst; ob du ungehorsam, untreu oder faul, zornig, zuchtlos oder streits\u00fcchtig gewesen bist; ob du jemand Leid angetan hast mit Worten oder Werken; ob du etwas gestohlen, vers\u00e4umt oder Schaden getan hast.<\/p>\n<p>Wenn aber jemand nicht mit solchen oder gr\u00f6\u00dferen S\u00fcndern beschwert ist, der soll sich nicht sorgen und weitere S\u00fcnden suchen und damit aus der Beichte eine Marter machen, sondern erz\u00e4hle ein oder zwei S\u00fcnden, die er wei\u00df.<\/p>\n<p>Wie bekennst du deine S\u00fcnden vor dem Beichtvater?<\/p>\n<p>So kannst du zum Beichtvater sprechen: \u201eIch bitte, meine Beichte zu h\u00f6ren und mir die Vergebung zuzusprechen um Gottes willen.&#8221; Hierauf bekenne dich vor Gott aller S\u00fcnden schuldig und sprich vor dem Beichtvater aus, was als besondere S\u00fcnde und Schuld auf dir liegt. Deine Beichte kannst du schlie\u00dfen: Das ist mir alles leid. Ich bitte um Gnade. Ich will mich bessern<\/p>\n<p>Wie geschieht die Lossprechung?<\/p>\n<p>Der Beichtvater spricht: ,Gott sei dir gn\u00e4dig und st\u00e4rke deinen Glauben. Glaubst du auch, da\u00df die Vergebung, die ich dir zuspreche, Gottes Vergebung ist?&#8221; Antwort: &#8220;Ja, ich glaube es.&#8221; Darauf spricht er: &#8220;Wie du glaubst, so geschehe dir. Und ich, auf Befehl unseres Herrn Jesus Christus, vergebe dir deine S\u00fcnden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Gehe hin im Frieden!&#8221;<\/p>\n<p>Welcher aber im Gewissen sehr beschwert oder betr\u00fcbt und angefochten sind, die wird ein Beichtvater wohl mit mehr Worten der Heiligen Schrift zu tr\u00f6sten wissen und zum Glauben reizen. Dies soll nur eine Weise der Beichte sein.<\/p>\n<p>Wie bekennst du deine S\u00fcnden gemeinsam mit der Gemeinde? (Allgemeine Beichte)<\/p>\n<p>\u201eAllm\u00e4chtiger Gott, barmherziger Vater! Ich armer, elender, s\u00fcndiger Mensch bekenne dir alle meine S\u00fcnde und Missetat, womit ich dich jemals erz\u00fcrnt und deine Strafe zeitlich und ewig wohl verdient habe. Sie sind mir aber alle herzlich leid und reuen mich sehr, und ich bitte dich durch deine grundlose Barmherzigkeit und durch das unschuldige, bittere Leiden und Sterben deines lieben Sohnes Jesus Christus, du wollest mir armen, s\u00fcndhaften Menschen gn\u00e4dig und barmherzig sein, mir alle meine S\u00fcnde vergeben und mir zu meiner Besserung deines Heiligen Geistes Kraft verleihen. Amen.&#8221;<br \/>\n<a href=\"#opening\">\u56de\u5230\u9875\u9996 zur\u00fcck zum anfang der seite<\/a><\/p>\n<p id=\"DasSakramentdesAltars\"><\/a><br \/>\n6. Hauptst\u00fcck: Das Sakrament des Altars<\/p>\n<p>1. Was ist das Sakrament des Altars?<\/p>\n<p>Es ist der wahre Leib und Blut unseres Herrn Jesus Christus, unter dem Brot und Wein uns Christen zu essen und zu trinken von Christus selbst eingesetzt.<\/p>\n<p>Wo steht das geschrieben?<\/p>\n<p>So schreiben die heiligen Evangelisten Matth\u00e4us, Markus, Lukas und der Apostel Paulus: &#8220;Unser Herr Jesus Christus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach&#8217;s und gab&#8217;s seinen J\u00fcngern und sprach: Nehmet hin und esset, das ist mein Leib, der f\u00fcr euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Ged\u00e4chtnis. Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl, dankte und gab ihnen den und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus; dieser Kelch ist das Neue Testament in meinem Blut, das f\u00fcr euch vergossen wird zur Vergebung der S\u00fcnden. Solches tut, so oft ihr&#8217;s trinket, zu meinem Ged\u00e4chtnis.&#8221;<\/p>\n<p>2. Was n\u00fctzt denn dies Essen und Trinken?<\/p>\n<p>Das zeigen uns diese Worte: &#8220;f\u00fcr euch gegeben\u201c und \u201evergossen zur Vergebung der S\u00fcnden&#8221;; n\u00e4mlich, da\u00df uns im Sakrament Vergebung der S\u00fcnden, Leben und Seligkeit durch solche Worte gegeben wird. Denn wo Vergebung der S\u00fcnden ist, da ist auch Leben und Seligkeit.<\/p>\n<p>3. Wie kann leibliches Essen und Trinken solche gro\u00dfen Dinge tun?<\/p>\n<p>Essen und Trinken tut&#8217;s freilich nicht, sondern die Worte, die da stehen: &#8220;f\u00fcr euch gegeben\u201c und \u201evergossen zur Vergebung der S\u00fcnden&#8221;. Diese Worte sind neben dem leiblichen Essen und Trinken das Hauptst\u00fcck im Sakrament; und wer diesen Worten glaubt, der hat, was sie sagen und wie sie lauten, n\u00e4mlich: Vergebung der S\u00fcnden.<\/p>\n<p>4. Wer empf\u00e4ngt denn dies Sakrament w\u00fcrdig ?<\/p>\n<p>Fasten und leiblich sich bereiten ist zwar eine feine \u00e4u\u00dferliche Ordnung, aber der ist recht w\u00fcrdig und wohl geschickt , wer den Glauben hat an diese Worte: &#8220;f\u00fcr euch gegeben\u201c und \u201evergossen zur Vergebung der S\u00fcnden&#8221;. Wer aber diesen Worten nicht glaubt oder zweifelt, der ist unw\u00fcrdig und ungeschickt; denn das Wort &#8220;f\u00fcr euch&#8221; fordert nichts als gl\u00e4ubige Herzen.<br \/>\n<a href=\"#opening\">\u56de\u5230\u9875\u9996 zur\u00fcck zum anfang der seite<\/a><\/p>\n<p id=\"Gebete\"><\/a><br \/>\nGebete<\/p>\n<p>1. Morgensegen<\/p>\n<p>Am Morgen, wenn du aufstehst, kannst du dich mit dem Zeichen des heiligen Kreuzes segnen und sagen:<\/p>\n<p>\u201eIm Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.\u201c<\/p>\n<p>Danach kannst du knieend oder stehend das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser beten oder auch dieses Gebet sprechen:<\/p>\n<p>\u201eIch danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, da\u00df du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr beh\u00fctet hast und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch beh\u00fcten vor S\u00fcnden und allem \u00dcbel, da\u00df dir all mein Tun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine H\u00e4nde; dein heiliger Engel sei mit mir, da\u00df der b\u00f6se Feind keine Macht an mir finde. Amen.\u201c<\/p>\n<p>Und dann geh mit Freuden an deine Arbeit und singe vielleicht ein Lied (z. B. &#8220;Dies sind die heilgen zehn Gebot&#8221;) oder was sonst deiner Andacht dient.<\/p>\n<p>2. Abendsegen<\/p>\n<p>Am Abend, wenn du zu Bett gehst, kannst du dich mit dem Zeichen des heiligen Kreuzes segnen und sagen:<\/p>\n<p>&#8220;Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.\u201c<\/p>\n<p>Danach kannst du kniend oder stehend das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser beten oder auch dieses Gebet sprechen):<\/p>\n<p>\u201eIch danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, da\u00df du mich diesen Tag gn\u00e4dig beh\u00fctet hast; und bitte dich du wollest mir vergeben alle meine S\u00fcnden, wo ich unrecht getan habe, und mich diese Nacht gn\u00e4dig beh\u00fcten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine H\u00e4nde dein heiliger Engel sei mit mir, da\u00df der b\u00f6se Feind keine Macht an mir finde. Amen.&#8221;<\/p>\n<p>Und dann flugs und fr\u00f6hlich geschlafen.<\/p>\n<p>3. Bittgebet vor dem Essen<\/p>\n<p>Die ganze Familie soll mit gefalteten H\u00e4nden gemeinsam beten:<\/p>\n<p>&#8220;Aller Augen warten auf dich, Herr, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und s\u00e4ttigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.\u201c (Ps 145,15f&#8217;).<\/p>\n<p>Danach kann man das Vaterunser und folgendes Gebet sprechen:<\/p>\n<p>&#8220;Herr Gott, himmlischer Vater, segne uns und diese deine Gaben, die wir von deiner milden G\u00fcte zu uns nehmen, durch Jesus Christus, unsern Herrn! Amen.&#8221;<\/p>\n<p>4. Dankgebet nach dem Essen<\/p>\n<p>Die ganze Familie soll mit gefalteten H\u00e4nden gemeinsam beten:<\/p>\n<p>&#8220;Danket dem Herrn denn er ist freundlich, und seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich; der allem Fleisch Speise gibt, der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die zu ihm rufen. Er hat keine Freude an der St\u00e4rke des Rosses noch Gefallen an der Kraft des Mannes; der Herr hat Gefallen an denen, die ihn f\u00fcrchten und auf seine G\u00fcte warten.&#8221; (Ps 106,1; 147,9-11*).<\/p>\n<p>Danach kann man das Vaterunser und das folgende Gebet sprechen:<\/p>\n<p>,Wir danken dir Herr Gott Vater, durch Jesus Christus, unsern Herrn, f\u00fcr alle deine Wohltat, der du lebst und regierst in Ewigkeit. Amen.&#8221;<br \/>\n<a href=\"#opening\">\u56de\u5230\u9875\u9996 zur\u00fcck zum anfang der seite<\/a><\/p>\n<p id=\"Haustafel\"><\/a><br \/>\nHaustafel<\/p>\n<p>Einige Ermahnungen der Heiligen Schrift f\u00fcr verschiedene Berufe, \u00c4mter und Pflichten in Kirche Staat und Familie:<\/p>\n<p>1. F\u00fcr Bisch\u00f6fe, Pfarrer und Prediger<\/p>\n<p>Ein Bischof soll unbescholten sein, eines Weibes Mann, n\u00fcchtern ma\u00dfvoll besonnen gastfrei, lehrt\u00fcchtig, kein S\u00e4ufer, nicht gewaltt\u00e4tig, sondern g\u00fctig, nicht streits\u00fcchtig, nicht geldgierig, kein unehrliches Gewerbe treiben; einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit&#8230; nicht ein Neuling &#8230; Er halte sich an das Wort das gewi\u00df ist und lehren kann, damit er Kraft habe, zu ermahnen durch die heilsame Lehre und zurechtzuweisen die widersprechen (1Tim 3,2-4.6*; Tit 1,7.9*).<\/p>\n<p>2. F\u00fcr die Zuh\u00f6rer, was sie ihren Lehrern und Seelsorgern schuldig sind<\/p>\n<p>E\u00dft und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert (Lk 10,7).<\/p>\n<p>Der Herr hat befohlen: die das Evangelium verk\u00fcndigen, sollen sich vom Evangelium n\u00e4hren (1Kor 9,14).<\/p>\n<p>Wer unterrichtet wird im Wort, der gebe dem, der ihn unterrichtet, Anteil an allem Guten. Irrt euch nicht Gott l\u00e4\u00dft sich nicht spotten (Gal 6,6f).<\/p>\n<p>Die \u00c4ltesten die gut vorstehen , die halte man zweifacher Ehre wert, besonders die sich muhen im Wort und in der Lehre. Denn die Schrift sagt: \u201eDu sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden&#8221;; und: \u201eEin Arbeiter ist seines Lohnes wert&#8221; (1Tim 5,17f).<\/p>\n<p>Wir bitten euch aber, liebe Br\u00fcder, erkennt, die an euch arbeiten und euch vorstehen im Herrn und euch ermahnen; habt sie um so lieber um ihrer Werkes willen. Haltet Frieden untereinander (1Thess 5,124).<\/p>\n<p>Gehorcht euren Lehrern und folgt ihnen, denn sie wachen \u00fcber eure Seelen &#8211; und daf\u00fcr m\u00fcssen sie Rechenschaft geben -, damit sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das w\u00e4re nicht gut f\u00fcr euch (Hebr 13,17).<\/p>\n<p>3. \u00dcber die Obrigkeit<\/p>\n<p>Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt \u00fcber ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit au\u00dfer von Gott; wo ober Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden \u00fcber sich ein Urteil empfangen&#8230; Denn sie tragt das Schwert nicht umsonst; sie ist Gottes Dienerin, eine R\u00e4cherin zur Strafe \u00fcber den, der B\u00f6ses tut (R\u00f6m 13,1.2.4\u00b7).<\/p>\n<p>4. F\u00fcr die Untergebenen<\/p>\n<p>Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist (Mt 22,21).<\/p>\n<p>Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. Deshalb m\u00fc\u00dft ihr auch Steuern zahlen; denn sie sind Gottes Diener, in diesem Dienst best\u00e4ndig t\u00e4tig. So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer geb\u00fchrt; Zoll, dem der Zoll geb\u00fchrt; Furcht, dem die Furcht geb\u00fchrt; Ehre, dem die Ehre geb\u00fchrt (R\u00f6m 13,5-7).<\/p>\n<p>So ermahne, da\u00df man zuallererst tue Bitte, Gebet, F\u00fcrbitte und Danksagung f\u00fcr alle Menschen, f\u00fcr die K\u00f6nige und f\u00fcr alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben f\u00fchren k\u00f6nnen in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit. Dies ist gut und gef\u00e4llt Gott, unserm Heiland (1Tim 2,1-3).<\/p>\n<p>Erinnere sie, da\u00df sie den Herrschenden und der Obrigkeit untertan und gehorsam seien, zu allem guten Werk bereit (Tit 3,1).<\/p>\n<p>Seid untertan aller menschlichen Ordnung um des Herrn willen, es sei dem K\u00f6nig als dem Obersten oder seinen Stellvertretern als denen, die von ihm gesandt sind zur Bestrafung der \u00dcbelt\u00e4ter und zum Lob derer, die Gutes tun (1Petr 2,13F).<\/p>\n<p>5. F\u00fcr die Ehem\u00e4nner<\/p>\n<p>Ihr M\u00e4nner, wohnt bei euren Frauen mit Vernunft und gebt ihnen als dem schw\u00e4cheren Teil ihre Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht behindert werden (1Petr 3,7f).<\/p>\n<p>Ihr M\u00e4nner, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie (Kol 3,19).<\/p>\n<p>6. F\u00fcr die Ehefrauen<\/p>\n<p>Ihr Frauen sollt euch euren M\u00e4nnern unterordnen als dem Herrn , wie Sara Abraham gehorsam war und nannte ihn \u201eHerr\u201c, deren T\u00f6chter ihr geworden seid, wenn ihr Gutes tut und euch vor keiner Einsch\u00fcchterung f\u00fcrchtet (1Petr 3,1.6; Eph 5,22). <\/p>\n<p>7. F\u00fcr die Eltern<\/p>\n<p>Ihr V\u00e4ter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, damit sie nicht scheu werden, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn (Eph 6,4; Kol 3,21).<\/p>\n<p>8. F\u00fcr die Kinder<\/p>\n<p>Ihr Kinder seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn; denn das ist recht. &#8220;Ehre Vater und Mutter&#8221;, das ist das erste Gebot, das eine Verhei\u00dfung hat: &#8220;auf das dir&#8217;s wohl gehe und du lange lebest auf Erden&#8221; (Eph 6,1-3).<\/p>\n<p>9. F\u00fcr Knechte, M\u00e4gde und Arbeiter<\/p>\n<p>Ihr Knechte, seid gehorsam euren irdischen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als dem Herrn Christus: nicht mit Dienst allein vor Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern als Knechte Christi, die den Willen Gottes tun von Herzen. Tut euren Dienst mit gutem mit Willen als dem Herrn und nicht den Menschen; denn ihr wi\u00dft: Was ein jeder Gutes tut, das wird er vom Herrn empfangen, er sei Knecht oder Freier (Eph 6,5-8).<\/p>\n<p>10. F\u00fcr die Vorgesetzten<\/p>\n<p>Ihr Herren, tut ihnen gegen\u00fcber das gleiche und la\u00dft das Drohen; denn ihr wi\u00dft, da\u00df euer und ihr Herr im Himmel ist, und bei ihm gilt kein Ansehen der Person (Eph 6,9).<\/p>\n<p>11. F\u00fcr die Jugend<\/p>\n<p>Ihr J\u00fcngeren, ordnet euch den \u00c4lterten unter. Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochm\u00fctigen, aber den Dem\u00fctigen gibt er Gnade. So dem\u00fctigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erh\u00f6he zu seiner Zeit (1Petr 5,5f).<\/p>\n<p>12. F\u00fcr Witwen und Alleinstehende<\/p>\n<p>Das ist eine rechte Witwe, die allein steht, die ihre Hoffnung auf Gott setzt und beharrlich fleht und betet Tag und Nacht. Eine aber, die ausschweifend lebt, ist lebendig tot (1Tim 5,5f).<\/p>\n<p>13. F\u00fcr die Gemeinde<\/p>\n<p>&#8220;Liebe deinen N\u00e4chsten wie dich selbst.&#8221; In diesem Wort sind alle Gebote zusammengefa\u00dft (R\u00f6m 13,9; Gal 5,14).<\/p>\n<p>Und haltet an mit Beten f\u00fcr alle Menschen (1Tim 2,1). <\/p>\n<p>Ein jeder lern sein Lektion, dann wird es wohl im Hause stohn!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u300a\u534f\u540c\u4e66\u300b\uff08\u5fb7\u6587\uff09\u76ee\u5f55 1.\u300a\u4fe1\u7ecf\u300b Glaubensbekenntnis 2.\u300a\u5965\u65af\u5821\u4fe1\u6761\u300b Die Augsburgische Konfession 3.\u300a\u5965\u65af\u5821\u4fe1\u6761\u300b\u7684\u8fa9\u62a4\u8bba Apologia der Konfession 4.1\u300a\u65bd\u9a6c\u52a0\u767b\u4fe1\u6761\u300bDie Schmalkaldischen Artikel 4.2\u300a\u8bba\u6559\u7687\u6743\u548c\u9996\u4f4d\u300bVon der Bisch\u00f6fe Gewalt und Jurisdiktion<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[45],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/climb-lutheran.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98"}],"collection":[{"href":"https:\/\/climb-lutheran.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/climb-lutheran.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/climb-lutheran.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/climb-lutheran.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=98"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/climb-lutheran.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":158,"href":"https:\/\/climb-lutheran.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98\/revisions\/158"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/climb-lutheran.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=98"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/climb-lutheran.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=98"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/climb-lutheran.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=98"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}